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Red Bull Tribalquest 2008: The End |
18. – 22. Februar, Nendaz (Schweiz)
Kreative Blickwinkel
Der Red Bull Tribalquest 2008 endete mit der Präsentation und
Prämierung der Bilder. Fotografen und Fahrer bewerteten die Fotos ihrer
Kollegen und bestimmten so die Sieger in den Kategorien Portrait,
Landschaftsbild und Action.
Der letzte Tag gehörte den letzten fehlenden Bildern. Snowboarderin
Jessica Venables und Fotografin Myriam Lang-Willar fanden endlich ein
gutes Cliff, bevor sie die Portraits von Jessica in Angriff
nahmen. Ruedi Flück fotografierte eine Line von Clemens Jezler
und noch etwas Backcountry Freestyle von Nicolas Vuignier. Und sogar
die Engländer bemühten sich noch einmal auf den Berg, um ihr Portfolio
zu komplettieren.
Und dann war der Moment der Wahrheit endlich da: Das Resultat von vier
Tagen Dauer-Shooting leuchtete auf der Leinwand vor der Bar Ocactus –
dem Base Camp des Red Bull Tribalquest in Nendaz. Die Fotografen
erklärten kurz, wie ihre Bilder zustande gekommen waren, oder was sie
sich dabei überlegt hatten. Dann ging es an die Bewertung. Sämtliche 24
Teilnehmer gaben eine Punktwertung ab für alle Bilder ausser für ihre
eigenen.
Der Sieger ist das Bild
Vier Tage lang hatten sich die Fotografen über die schwierigen
Bedingungen und die knappe Zeit beklagt. Nun beeindruckten sie nicht
nur das Publikum, sondern auch ihre Kollegen mit ihren Arbeiten. Die
Profis wie die Public Teams boten ungewöhnliche Blickwinkel, Licht- und
Schattenspiele, technische Feinheiten, eine Prise Humor und natürlich
erstklassiges Backcountry und Freestyle Snowboarden und Skifahren. Die
Zeit, um Punkte zu vergeben war knapp und das war gut so. Man hätte
problemlos einen weiteren Tag über die Bilder diskutieren können, ohne
sich einig zu werden, welche nun die besten sind.
Die Sieger
Wer bin ich?
Nathan Gallagher (Fotograf, UK) Paddy Graham (Skifahrer, UK)
Marcel Lämmerhirt (Fotograf, D) Andy Lehmann (Snowboarder, D)
Wo bin ich?
Ruedi Flück (Fotograf, CH) Nicolas Vuignier (Skifahrer, CH)
Klaus Polzer (Fotograf, D), André Kuhlmann (Snowboarder, D)
Was tu ich hier?
Klaus Polzer (Fotograf, D), Nico Zacek (Skifahrer, D)
Greg von Doersten (Fotograf, USA), Eric Themel (Snowboarder, A)
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Red Bull Tribalquest 2008: Day 4 |
18. – 22. Februar, Nendaz (Schweiz)
24 Wege zum Bild
Acht Teams sind am Red Bull Tribalquest unterwegs. Das sind 24
Individuen, die ihre Vorstellung eines guten Fotos mit sich herumtragen
und auf die Berge um Nendaz projizieren. Jedem Bild gehen Diskussionen
voraus. Der Fahrer hat eine Idee, der Fotograf eine andere und alle
haben die weiteren Teams im Hinterkopf, die man kreativ überbieten
will. Die Diskussionszeit übersteigt bei gewissen Teams die Zeit, die
sie fürs Hiken aufwenden und das ist kein schlechtes Zeichen, im
Gegenteil.
Acht Teams bedeuten auch acht verschiedene Arbeitsweisen. Sehr
zielgerichtet arbeiten sich die einen durch die Aufgabenliste der
Action-Shots, Portraits und Landschaftsbilder. Andere fahren mit einer
vagen Idee los, sehen unterwegs einen Ort, verbringen die nächsten drei
Stunden dort und kommen am Abend mit Fotos zurück ins Hotel, an die sie
nicht im Traum gedacht hätten.
Sechs Profi-Teams sind von den Veranstaltern eingeladen worden. Zwei
Public Teams haben sich mit ihrer Bewerbungsmappe für den Red Bull
Tribalquest qualifiziert. Bei ihnen ist die Stimmung besonders locker.
Das ist sie auch bei den Pros, doch macht sich der Erfolgsdruck dort
auch mal in etwas lauteren Diskussionen bemerkbar. Und dann sind da
noch die drei Engländer, welche die Aufgabe ganz anders interpretieren.
Den heutigen Nachmittag verbrachten sie im Hotel und tippten auf ihren
Laptops rum. Gerüchten zufolge arbeiten sie an der Neudefinition der
Ski- und Snowboard-Fotografie. Das Resultat ist am Freitagabend auf
Grossleinwand zu sehen.
Präsentation der Fotos auf Grossleinwand und Siegerehrung ab 20.30 Uhr
vor der Bar Ocactus in Haute-Nendaz. Ab 22 Uhr ruft DJ Dylax von Deelux
Edition die Zuschauer auf die Tanzfläche. Der Eintritt ist frei für
alle.
Nicolas Vuignier hiket zum nächsten Shot.
Photo: Ruedi Flück
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Red Bull Tribalquest 2008: Day 3 |
18. – 22. Februar, Nendaz (Schweiz)
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Fotograf Marcel Lämmerhirt funkt an Snowboarder Andi Lehmann: «Du
hältst gerade auf den Baum unter dir zu und machst vorher einen Turn
nach links mit viel Powderspray.» Lehmann: «Welchen Baum meinst du? Den
kleinen leicht links oder den grösseren weiter unten?» Lämmerhirt: «Den
Grossen. Am kleinen fährst du vorbei und vor dem Grossen machst du die
Linkskurve.» Lehmann «Eine Linkskurve aus deiner oder aus meiner
Sicht?» Lämmerhirt: «Aus deiner Sicht. Nach dem Turn musst du sofort
bremsen, denn danach kommt eine Felswand.» Lehmann: «Ok, sag mir wenn
du bereit bist. Dann fahr ich los.» Das Gespräch ist stark gekürzt.
Meist dauert es einiges länger, bis sich Fahrer und der Fotograf
verstehen. Die Kommunikation zwischen den beiden ist entscheidend für
ein gutes Bild.
Am meisten Zeit nimmt aber die Suche nach dem Ort in Anspruch.
Skifahrer Phil Meier erzählt: «Man sucht eine Stelle mit gutem,
unverspurten Schnee, die zu dem Zeitpunkt von der Sonne beschienen ist.
Ich wohne in der Gegend und kenne das Gebiet hier ziemlich gut.
Trotzdem dauert es Stunden, um die besten Orte zu finden und zu Fuss
dort hinzugelangen.»
Prämierung und Party
Wer bin ich, wo bin ich und was tu ich hier, sind die drei Fragen,
welche die acht Teams bis am kommenden Freitag fotografisch beantwortet
haben müssen. Die Präsentation und die Prämierung der Bilder finden am
Freitag um 20.30 Uhr vor der Bar «Ocactus» in Haute Nendaz statt. Danach
ist Party mit DJ Dyla von Deelux Edition. Der Eintritt ist frei.

Gute Aussichten: Jessica Venables and Jonas Delogne
Photo: Myriam Lang-Willar
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Red Bull Tribalquest 2008: Checking Day |
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18. – 22. Februar, Nendaz (Switzerland)
Wo machen wir unsere Fotos?
Alex Coudray, Snowboard-Profi, Nendaz-Local und Organisator des Red
Bull Tribalquest steht auf einem Gipfel und zeigt ins Gelände: «Unter
diesen Windlippen ist der Schnee noch frisch und am Mittag ist das
Licht super. Am Hang dort drüben gibt es noch mehrere unberührte
Couloirs. Und dort, neben der Staumauer findet man jede Menge gute
Runs.»
Für den Einheimischen ist es eine Armbewegung, für die weniger
ortskundigen Teilnehmer sind es Stunden und Höhenmeter zu Fuss, Versuch
und Irrtum. Der offizielle Rekognoszierungstag des Red Bull Tribalquest
ist genau dazu da. Wer bin ich, wo bin ich und was tu ich hier, kommt
später. Heute ist die Hauptfrage: Wo machen wir unsere Fotos?
«Es ist besser als wir vorausgesehen haben, fast schon grossartig,
würde ich sagen», beschreibt Fotograf Nathan Gallagher in gut
britischer Manier, was er im Gelände angetroffen hat. Skifahrer David
Ortlieb fand mit seinen Kollegen einen lustigen Spielplatz, an den sie
zurückkehren werden. «Und wenn es mit dem Powder-Shot nicht klappt,
dann können wir immer noch Backcountry Jibbing-Fotos machen.» Die Berge
um Nendaz ermöglichen alles. Die Grenzen sind im Kopf oder in den
Beinen.
 
Links: Wie cool seh ich aus? Nein, das ist keine Tribalquest-Frage. Foto: Nathan Gallagher.
Rechts: Eines von zwei Schweizer Teams auf der Suche. Foto: Roman Eggenberger.
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Red Bull Tribalquest 2008: Day 1 |
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18. – 22. Februar, Nendaz (Schweiz)
Die Suche hat begonnen
Red Bull Tribal Quest – das sind acht Freeride-Stämme, bestehend aus
einem Skifahrer, einem Snowboarder und einem Fotografen, auf der Suche
nach den drei «W»: Wer bin ich? Wo bin ich? Was tu ich hier? Die
Antworten werden am Freitagabend in Form von Fotografien gegeben.
Der Wettbewerb hat am Montagabend, 18. Februar mit dem Treffen
der acht Teams in der Basis Nendaz begonnen. «Der Rahmen ist eng
gesteckt», findet Xavier Delerue, der als Snowboardcross-Fahrer fast
alles gewonnen, was man gewinnen kann. «Alle haben die gleichen
Schneebedingungen, und wenig Zeit, um ihre sechs Bilder zu machen. Das
zwingt uns, kreativ zu sein und Neues auszuprobieren», erklärt er.
Nicht nur die Zeit ist ist knapp, sondern auch der Schnee. Das
sind nicht die Verhältnisse, bei denen Freerider und Fotografen reiche
Beute machen. Aber alle sind sich einig, dass diese Verhältnisse die
Kreativen bevorzugen. Und schliesslich glauben alle, dass sie doch noch
irgendwo einen unberührten Fleck finden, der den magischen Moment
ermöglicht, um den es in der Freeride-Fotografie geht.
Am Freitagabend werden die treilnehmenden Fahrer und Fotografen die
Bilder bewerten und so die Sieger des Red Bull Tribal Quest bestimmen.
 
Freund oder Fein? Nico Zazek und Flo Wieser haben sich noch nicht entschieden.
Fotos: Marcel Lämmerhirt
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Red Bull Tribalquest 2008 |
18 au 22 février 2008, Nendaz (CH)
L'équipe de base est au complet
Les 8 piliers de base et leurs compagnons ont été désignés. En février, les photographes Myriam Lang-Willar (CH), Janscsi Hadik (CH), Nathan Gallagher (UK), Klaus Polzer (GER), Greg von Doersten (USA), Marcel Lämmerhirt (GER), Ruedi Flück (CH) et Roman Eggenberger (CH) se rendront donc, par groupes de trois, sur le vaste site à exploiter en commun, soit les Alpes valaisannes de la région de Nendaz, à la recherche des trois W.
Nature, snowboard, ski et prises de vues ainsi qu'une mission limitée dans le temps sont leurs critères communs. Mais l'angle qu'ils choisiront variera évidemment de l'un à l'autre. Il en résultera quatre journées de "shooting" par team et, au final, six photos répondant aux trois W: Who am I? (portrait), Where am I? (paysage), What am I doing? (action). Des clichés qui raconteront tous une histoire, celle de l'être humain, épris d'aventure, ayant le sens de l'amitié et l'amour de la nature.
Le soir du dernier jour de l'événement (vendredi 22 février 2008) aura lieu la désignation des meilleures photos et ce, à la nuit tombée, devant la terrasse du Cactus Saloon de Nendaz. Soyez présente ! |
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